Schutz vor Krypto-Trojanern wie Locky und TeslaCrypt

Bildschirmdarstellung im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware LockyIn den letzten Wochen haben sogenannte Krypto-Trojaner Tausende Computer weltweit befallen und immense Schäden verursacht. In Deutschland sind die Infektionszahlen besonders hoch und steigen weiter. Privatleute genauso wie größere Einrichtungen sind davon betroffen. „Verseuchte“ E-Mail-Anhänge sind der Hauptverbreitungsweg der Schadprogramme. Aber auch in Netzwerken breiten sie sich schnell aus und stellen damit eine enorme Gefahr für jede Form von vernetzer Arbeitsgruppe dar.

Die Krypto-Trojaner verschlüsseln Dateien auf den befallenen Computern und machen Sie damit unbrauchbar. Gegen eine Geldzahlung werden die Daten angeblich wieder entschlüsselt, was dieser Malware-Art den Namen Ransomware beigebracht hat. (Das Kunstwort Ransomware setzt sich zusammen aus Ransom (englisch für Lösegeld) und Software.) Von der Zahlung dieses Lösegelds wird aber dringend abgeraten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Daten auch nach Zahlung nicht entschlüsselt werden.

Da es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Möglichkeit gibt, die durch Schadprogramme wie Locky, TeslaCrypt oder andere verschlüsselten Daten wieder zu entschlüsseln, hilft im Moment nur eine gute Vorsorge gegen Datenverlust. Aus diesem Grund hoffen wir mit diesem Beitrag einige Empfehlungen zu geben, um Schäden zu vermeiden. Falls Sie bereits Opfer geworden sind, finden Sie am Ende dieses Artikels Schritte zur Schadensminimierung.

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