Ist Ihr PC langsam? Praktische Tipps zur Selbsthilfe

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Es muss nicht immer neue Hardware sein, wenn der PC langsam wird

Windows-Computer und Laptops werden mit der Zeit langsamer. Das ist so unvermeidlich wie das Amen in der Kirche. Die Gründe dafür sind vielfältig. In den seltensten Fällen jedoch ist es die Hardware, die für den Fuß auf der Bremse sorgt.

Die Vergrößerung des Arbeitsspeichers, der Austausch der Festplatte und das Upgrade (oder das Übertakten) des Prozessors sind sicher Möglichkeiten, um einem langsamer werdenden Computer, die Sporen zu geben. Aber Sie sind vergleichsweise aufwändig, bei dem Einbau kann etwas schief gehen und – vor allem – haben Sie gemeinsam, dass sie teuer sind. Mal abgesehen von der alten Festplatte von Ihrem Nachbarn werden Sie wohl kaum eine kostenlose Festplatte erhalten und die wird Ihnen mit ziemlicher Sicherheit nicht zu einem schnelleren PC verhelfen. Dennoch: Die Diagnose „der Computer ist langsam bzw. langsamer als früher“ ist kein Schicksal, dem man sich ergeben muss.

Wenn der PC langsam wird, dann sollten Sie versuchen, die Leistungsfähigkeit Ihrer existierenden Hardware voll auszunutzen. Der Kauf neuer Hardware sollte erst zweitrangig sein. Und in der Tat können Sie mit ein paar simplen Handgriffen einige Leistungsreserven aus Ihrem Computer raus kitzeln. Zugegebenermaßen werden Sie mit diesen Maßnahmen einen alten Esel nicht in ein Rennpferd verwandeln, aber eine spürbare Beschleunigung sollten Sie schon erreichen. Der PC Service von ionas – Ihr Online Assistent zeigt Ihnen wie es geht!

(Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Sie mehr Speicherplatz auf Ihrer Festplatte freigeben, dann könnte Sie unser Beitrag zum PC aufräumen interessieren.)

Identifikation von Leistungsfressern

Wenn man die Leistungsfresser kennt, dann hat man schon mal das wichtigste Werkzeug in der Hand, um den PC zu beschleunigen. Auf der Suche nach den Leistungsfressern sollten Sie zuallererst im Task-Manager vorbei schauen. Dieser ist gerade in Windows 8 gut und ermöglicht einen schnellen Überblick über die aktuelle Leistungsinanspruchnahme des Rechners. Wenn der PC langsam ist, dann sollten sie die Hauptgründe hier schnell finden können.

In den Taskmanager kommen Sie über das Kontextmenü der Taskleiste. Alternativ können Sie auch Ctrl + Alt + Entf gleichzeitig drücken und dann den Task-Manager auswählen. Für Leute mit dem Hang zu Eingabe können Sie auch in den Ausführen-Dialog taskmgr eingeben. Das Ergebnis ist das gleiche: Der Task-Manager zeigt Ihnen auf mehreren Registerkarten verteilt die offenen Anwendungen, die aktuell laufenden Prozesse und Dienste, die Nutzung der wichtigsten Hardware-Komponenten sowie die angemeldeten Benutzer.

Die wichtigste Registerkarte bei der Identifikation von Gründen für einen langsamen PC ist die mit der Aufschrift "Prozesse". Nur wenn Sie ein sehr schlankes System haben, werden Sie in dieser Übersicht nicht mehr als 15-20 Einträge finden. (Wenn Sie ein so schlankes System haben, dann werden Sie die Hinweise auf dieser Seite wohl kaum benötigen.) Hinter jedem laufenden Prozess finden Sie die Prozessorlast und den Arbeitsspeicherverbrauch. Klicken Sie auf die Spaltenüberschriften, um die Prozesse zu ordnen.

Die typischerweise größten Ressourcenverbraucher sind die Browser (Firefox, Chrome, Opera, Internet Explorer), E-Mail-Clients (Outlook, Thunderbird) und Office-Programme (MS Word, MS Excel und Libre Office). Wenn Sie leistungsintensive Anwendungen auf Ihrem Rechner laufen lassen (z.B. Grafikprogramme, Konvertierungsprogramme), dann werden auch diese schwer auf dem Arbeitsspeicher liegen.

Abschließend muss noch gesagt werden, dass Sie wohl auch zahlreiche Prozesse finden werden, die Sie nicht ohne weiteres einem Programm zuordnen können. Das ist ganz normal. Solange diese Programme nur vergleichsweise wenige Ressourcen beanspruchen, soll uns dies bei der Lösung des Problems „PC langsam“ nicht weiter interessieren.

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Arbeitsspeicher und Prozessor entlasten

Prozesse mit übermäßigem Ressourcenverbrauch sind eventuell aus dem Ruder gelaufene Programme. Auch kann es sein, dass Programme noch im Arbeitsspeicher liegen, obwohl Sie gar kein sichtbares Fenster mehr haben. Diese Prozesse können Sie nun beenden. Wählen Sie die entsprechenden Prozesse aus und wählen Sie im Kontextmenü per rechte Maustaste "Prozess beenden". Seien Sie aber vorsichtig: Wenn Sie z.B. Word beenden und darin noch ein ungespeichertes Dokument befindet, dann verlieren Sie dieses Dokument und alle vorgenommenen Änderungen. Schütten Sie also nicht das Kind mit dem Bade aus beim Versuch, Ihren langsamen PC zu beschleunigen.

Wenn Ihr Computer einen gewissen Prozess zu langsam ausführt, dann können Sie über den Task-Manager diesen spezifischen Prozess auch priorisieren. Konkret heißt das, dass Sie diesem einen Prozess mehr Prozessorleistung zuschustern. Wenn ein sehr rechenintensiver Prozess (z.B. die Umwandlung von Mediendateien) Ihre Computer oder Laptop langsam macht, dann kann es durchaus Sinn machen, diesem einen Prozess Priorität einzuräumen. In der Zwischenzeit stehen zwar den übrigen Programmen weniger CPU zur Verfügung, dafür ist der Prozess schneller fertig und Ihr Computer hat für die übrigen Prozesse wieder seine volle Leistung zurück.

Eine höhere (oder auch niedrigere) Priorität räumen Sie einem Prozess über das Kontextmenü ein. Windows unterscheidet 6 Prioritäten zwischen "Echtzeit" (höchste Priorität) bis "Niedrig" (niedrigste Priorität). Versuchen Sie aber bitte nicht die Ressourcenallokation von Windows auszuhebeln. Eine Prioritätenänderung sollte zumindest einer klaren Motivation folgen. Ist Ihr PC langsam, egal was Sie tun, dann wird Ihnen dies hier nicht helfen.

Systemstart beschleunigen

Ist Ihr PC langsam beim Hochfahren? Dann haben sich über die Zeit wohl einige Programme und Dienste im Autostart eingenistet. Dies ist per se nicht gut oder schlecht, kann aber auch den schnellsten Computer langsam machen.

Im Autostart befinden sich die Programme, die vom Betriebssystem beim Hochfahren automatisch in den Arbeitsspeicher geladen werden. Bei vielen Programmen ist das auch absolut sinnvoll. So z.B. bei Ihrem Antivirenprogramm. Bei anderen ist es aber nicht wirklich sinnvoll. Skype ist so ein Kandidat. Skype schreibt sich mit Vorliebe in den Autostart, belegt damit knappe CPU-Leistung und wertvollen Arbeitsspeicher, auch wenn Sie als Nutzer Skype gar nicht die Absicht haben, es zu nutzen. Solche Programme können Sie gefahrlos aus dem Autostart entfernen.

Der Weg zum Autostart ist bei Windows 7 und Windows 8 unterschiedlich. Bei Windows 8 ist das Autostart-Menü über den Task-Manager erreichbar. Wie man dorthin kommt, wurde oben erläutert. Bei Windows 7 müssen Sie den "Ausführen"-Dialog verwenden und dort msconfig eingeben. In der Registerkarte Autostart sind alle Programme, die automatisch gestartet werden, mit einem Häkchen versehen. Durch einfaches Entfernen des Häkchens werden die Programme nicht mehr gestartet.

Hier lohnt es sich, mutig Programme zu deaktivieren. Wenn ein Programm später benötigt wird, dann lässt es sich immer problemlos im Nachhinein starten. Wenn Sie feststellen, dass Sie ein Programm doch wieder autogestartet haben möchten, dann müssen Sie nur ein Häkchen setzen und schon ist es wieder im Autostart aktiv.

Ultima ratio wenn PC langsam ist

Wenn alle aufgeführten Tricks nicht mehr helfen, dann hilft evtl. eine Systemauffrischung oder eine Systemwiederherstellung. Wie Sie das machen, haben wir im verlinkten Wissensartikel erläutert. Ein solches Vorgehen beseitigt Ballast, der sich tiefer im System abgesetzt hat.

Don’ts wenn der Computer langsam ist

Nach diesen Hinweisen, was Sie machen können, um Ihren PC zu beschleunigen, noch eine Bitte an Sie: Nutzen Sie die zahlreichen Tuning Tools und System Utilities extrem vorsichtig! Aus unserer Sicht steht einem geringen möglichen Performance Gewinn ein substanzielles Risiko gegenüber, Ihr System komplett ins Off zu befördern. Den vollmundigen Versprechen der Hersteller stehen keine ausreichenden Hinweise auf die Gefahren gegenüber. Insbesondere was die Hersteller euphemistisch als Optimierung der Registrierungsdatenbank bezeichnen, birgt große Gefahren und bringt bestenfalls geringe Geschwindigkeitssteigerungen.

Wenn Sie bei der Beschleunigung Ihres PCs Hilfe brauchen, dann helfen Ihnen unsere PC Hilfe-Experten von ionas an 7 Tagen die Woche. Per PC Fernwartung schalten die sich auf Ihren Rechner und können so helfen, als ob Sie neben Ihnen sitzen.

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